Musikinstrumentenbauer-Stammtisch in Bremen:

Den Musikinstrumentenbauer-Stammtisch gibt es in Bremen seit Anfang 1999. Um in Austausch mit Kollegen zu kommen, habe ich Ende 1998 Instrumentenbauer aus Bremen und Umgebung angeschrieben. Beim ersten Mal trafen wir uns in der Gemeinde Horn, seitdem, mit kurzer Unterbrechung, im Goedeken's (Berckstraße 4, Bremen, neben Lestra, Straßenbahn 4, Buslinie 21) immer um 20.00h. Im ersten Jahr war es der Freitag. Da wir alle 2 Jahre wechseln, ist zur Zeit der Donnerstag dran! So kann hoffentlich jeder mal kommen.
Durchschnittlich kommen ca. 5 Leute. Über neue Kollegen freuen wir uns natürlich immer ganz besonders und möchten hiermit auch ausdrücklich einladen, einmal vorbei zu schauen.
Wann? Erster Donnerstag in den geraden Monaten!! Hier die Termine fürs ganze Jahr: 7.2. / 3.4. / 5.6. / 7.8. / 2.10. / 4.12. / Gleich in den Kalender eintragen!!!!!!


Stammtischrunde vom 5.April 2007

Gemeinsame Unternehmungen:

2001:
Tischlerei-Museum:

Martialische Fräsköpfe, Transmissionen, Dampfmaschine und Werkzeuge in jeder Form sind dort zu sehen. So wurde um 1900 in der Köpkenstraße gearbeitet!
Der Besuch dort lohnt sich!

Homepage Tischlereimuseum Bremen

Tischlereimuseum in der Köpkenstraße

2003:
Baßsaiten-Spinnerei Kelemen:


Ein paar Klavierbauer haben Peter Kelemen, damals noch Rastede, jetzt Oldenburg, besucht und ihm beim Saitenspinnen über die Schulter geschaut. Interessante Fachsimpeleien und leckerer Kuchen, was will man mehr?


2004:
1.Musikinstrumentenbauer-Tag Weser-Ems:


In Oldenburg haben wir das "Haus des Hörens" besucht. Ein Zentrum verschiedener Institute der Uni und Fachhochschule mit einzigartiger Ausstattung und kompetenten Mitarbeitern. Vorgeführt wurde uns z.B. ein Raum, in dem sich nahezu jede Akustik simulieren läßt. Bei Piano Rosenkranz habe ich dann noch ein wenig von meiner Beschäftigung mit historischen Stimmungen erzählt. Beendet wurde der Abend mit einem guten Essen im Restaurant Steffmann. (ca. 20 Teilnehmer)

Haus des Hörens in Oldenburg

Infos über das Haus des Hörens - PDF-Datei


18. September 2005:
2.Musikinstrumentenbauer-Tag Weser-Ems:

Durch kurzfristige Terminverschiebung waren wir nur ein kleines Häuflein, dass sich auf den Weg nach Hasselburg (Ostholstein) gemacht hat. Dort sammelt Prof. Andreas Beurmann historische Tasteninstrumente. Die persönliche Führung und Demonstration vieler Instrumente war einfach toll. Schön war auch, dass uns eine Cembalistin und ein Restaurator begleitet haben. Ein paar von uns beendeten den Tag in Lübeck im "Haus der Schiffergesellschaft".

Vor dem Herrenhaus Hasselburg

5.November 2006:
3.Musikinstrumentenbauer-Tag Weser-Ems:

Besichtigung und Konzerte im Organeum in Weener und in den Kirchen in Stapelmoor und Weener

Unser Stammtisch dient ja nicht nur dem kollegialen und fachlichen Austausch sondern soll auch unseren Horizont erweitern und uns Bereiche aus dem weiten Feld der Musik und des Instrumentenbaus erschließen . So ging es dies Jahr ins Rheiderland nach Stapelmoor und Weener. In Weener residiert das Organeum , ein Haus welches sich der Orgelforschung verschrieben hat. Der Standort Weener ist ganz bewußt gewählt , da sich hier im Umkreis von wenigen Kilometern eine der historisch reichhaltigsten Orgellandschaften der Welt befindet.
Unsere Exkursion begann in der Stapelmoorer Kirche wo wir herzlich von der Pastorsfrau und dem Organisten empfangen wurden . Zuerst gab es einen geschichtchen Überblick über die Kirche und die Orgel. Dann wurde uns die Orgel mit allen ihren Registern und Eigenheiten klanglich vorgestellt. Die Orgel ist eine Kopie eines historischen Instruments aus Frankreich . So hatten wir auch einen guten Vergleich mit der norddeutschen Orgel , denn anschließend hörten wir ein Konzert an der Arp-Schnitger-Orgel in Weener.
Zwischendurch hatten wir natürlich auch noch einen gemütlichen Teil. Bei Original Ostfriesen Tee und Torte gab es viel zu bereden. Da wir alle mehr oder minder Einzelkämpfer sind, tut es immer wieder gut sich untereinander auszutauschen. Da wir diesmal von der Kultur nicht genug bekommen konnten, gab es am Abend noch ein Konzert im Organeum ,einem wunderschönen Haus erbaut um die vorige Jahrhundertwende. Hier wurden uns Cembalo, Clavichord und Tafelklavier vorgestellt. Voller neuer Eindrücke traten wir den Heimweg an.

Ulrich Helmich

Homepage Organeum

Im Treppenhaus des Organeums
Kabinettorgel gebaut 1790 von Ibe Peters Iben, Emden

23.Juni 2007:
4.Musikinstrumentenbauer-Tag Weser-Ems:

Ausflug nach Vechta: Mechanische Musikinstrumente und Vortrag

Zum 4. Musikinstrumentenbauer-Tag ist bei regnerischem Wetter eine große bunte Schar (17 Pers.) mit Pkw und Nord-West-Bahn in Vechta eingetroffen.
In einem kleinen Vorprogramm bei Peter Fabriczek konnten wir die von ihm äußerst interessant designten Klaviere bestaunen.
Unser Besuch bei einem Liebhaber mechanischer Musikinstrumente brachte diesem die bisher größte Gruppe in seine private Sammlung. Er hat uns dann 2 Stunden lang mit immer größer werdender Begeisterung seine liebevoll und perfekt restaurierten mechanischen Musikinstrumente vorgeführt.
Nach einer Mittagspause trafen wir Prof.Dr. Theo Hartogh von der Uni Vechta zu seinem Vortrag "Warum musizieren?" Die Ausführungen waren äußerst interessant, bestens vorbereitet, lebendig vorgetragen und wissenschaftlich fundiert. Das für mich einleuchtenste Argument war, dass der Wert der Musik in sich selbst liegt.
Ein großer Dank an unseren Organisator Wolfgang!

Ernst Schäfer

Hatte leider meinen Fotoapparat vergessen - ähnliche Instrumente (z.B. ein Welte-Orchestrion) bekamen wir zu sehen. Wolfgang
Prof. Dr. Theo Hartogh



Wolfgang Wiese
Christernstraße 105, 28309 Bremen, 0421-414832

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